03.01.2024
Aachener Zeitung
Sabine Rother
KRAFTVOLLER MUSIKALISCHER AUFTAKT
Das Neujahrskonzert des Sinfonieorchesters Aachen wird vom Publikum gefeiert. Mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 op. 25 („Ode an die Freude“) hat das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christopher Ward für einen furiosen Start ins neue Jahr 2024 gesorgt. Das Eurogress war ausverkauft, am Ende die Begeisterung für Orchester, Opernchor, Sinfonischem Chor sowie Solistinnen und Solisten aus dem Opernensemble groß. In einer frischen Interpretation gelang es Ward und allen Mitwirkenden, dem gebannt lauschenden Publikum den klanglichen Farbenreichtum und die Gefühlswucht aufzuzeigen, die dieser ungewöhnlichen Komposition zugrunde liegen.
(The New Year's Concert of the Aachen Symphony Orchestra was celebrated by the audience. With Ludwig van Beethoven's Symphony No. 9 op. 25 ("Ode to Joy"), the Aachen Symphony Orchestra under the direction of General Music Director Christopher Ward ensured a furious start to the NewY 2024. The Eurogress was sold out, and at the end there was great enthusiasm for the orchestra, opera choir, symphonic choir and soloists from the opera ensemble. In a fresh interpretation, Ward and all the participants succeeded in showing the spellbound audience the richness of sound colours and the emotional force that underlie this unusual composition.)
06.12.2023
Der Opernfreund
Jochen Rüth
AACHEN: "LA BOHEME", GIACOMO PUCCINI
Im Graben entfacht Christopher Ward ein wahres Klangfeuerwerk, wie es dem Meister aus Lucca sicher gefallen hätte. Mit schwelgenden Bögen in den Liebesszenen und espritgeladener Freude im zweiten Akt bleibt der Aachener GMD der Bohème-Partitur und dem am Ende begeisterten Publikum nichts schuldig.
(In the pit, Christopher Ward ignites a real fireworks display of sound, as the master from Lucca would certainly have liked. With luxuriant arcs in the love scenes and spirit-filled joy in the second act, the Aachen GMD finds everything in the bohemian score, recognised by a delighted audience at the end.)
30.09.2023
Concerti
Michael Kaminski
LIEBE HÄLT DIE WELT ZUSAMMEN: KING ARTHUR VON PURCELL
Opern-Inszenierung des Monats. Christopher Ward gewinnt mit den Aachener Sinfonikern schon durch den offenen Anfang. Während das Publikum allmählich Platz nimmt, empfängt es musikalischer Barock. Historisch hochkompetent folgt der Klangkörper Wards beherzten und temporeichen Dirigat voller Nuancen und musikalischen Seelen- und Naturgemälden. Sängerisch lässt sich viel Anziehendes vernehmen.
(Opera production of the month. Christopher Ward scores with the Aachen Symphony Orchestra thanks to the open beginning. As the audience gradually takes their seats, they are greeted by musical baroque music. Highly historically competent, the ensemble follows Ward's courageous and fast-paced conducting, full of nuances and musical paintings of nature and the soul.)
31.05.2023
Grenzecho
Hans Reul
SEELENDRAMA, SOZIALTRAGÖDIE UND KRIMI - "WOZZECK" von Alban Berg
Die verschiedenen Facetten des Wozzeck - die Trauer, die Misere, die Verzweiflung, die Wut: all diesem spürt Christopher Ward mit seinen Musikerinnen und Musikern im Orchestergraben kongenial nach. Ward lässt es donnern und dröhnen, ohne jemals ins allzu Ostentative zu verfallen. Das Zwischenspiel zum dritten Akt gewinnt eine süffige romantische Stimmung, die einen wunderbaren Kontrast setzt, so wie Alban Berg es sich wünschte. Dem "Wozzeck" im Theater Aachen ist bei den weiteren Vorstellungen ein ebenso zahlreiches wie enthusiastisches Publikum zu wünschen wie am Premierenabend.
(The various facets of Wozzeck - the sadness, the misery, the despair, the anger: Christopher Ward and his musicians in the orchestra pit mirror all these aspects congenially. Ward lets it thunder and boom without ever becoming too ostentatious. The interlude to the third act takes on a sweet, romantic atmosphere that creates a wonderful contrast, just as Alban Berg wanted. We hope that the “Wozzeck” in THEATER AACHEN will enjoy an audience that is as large and enthusiastic as it was on the opening night.)
12.09.2022
Deutschlandfunk.de
Stefan Keim
ALPENKÖNIG UND MENSCHENFEIND – Oper von Dirigentenlegende Leo Blech in Aachen
Man merkt wie Christopher Ward die Partitur gefressen hat. Die ganze verschiedene Stilen mit den Feinheiten, das holt er großartig heraus… Das Publikum war begeistert und hat sehr viel Spaß am diesen Abend.
(One notices how Christopher Ward devoured the score. He brings out all the different styles with all the subtleties in a great way... The audience was thrilled and had a lot of fun that evening.)
19.10.2022
Saarbrücker Zeitung
Michael Emmerich
DAS STAATSORCHESTER BEGEISTERT BEIM 2. SINFONIEKONZERT
Mit dem Gastdirigenten Christopher Ward (vor Jahren 1. Kapellmeister am Staatstheater) hatte sie einen idealen Begleiter. Ward, der heute GMD in Aachen ist, bettete sie einfühlsam in den Orchesterklang, den er mit klanglicher Vielfalt gestaltete, die Musik zum Leuchten, Funkeln und Schimmern brachte, aber auch zum Rauschen und Tosen…. Ward führte das aufmerksame Orchester mit informativem, elegantem und nie auftrumpfendem Dirigat durch die vielgestaltige Partitur und erreichte so ein Höchstmaß an Präzision und Klanglichkeit. Viele schön gestaltete Soli aus Holzbläsern und Streichern sorgten für kontrastreiche und stimmungs-intensive Momente. So konzentriert und doch auch musikantisch erlebt man das Orchester nicht oft, wohl auch das Verdienst des kompetenten und sichtlich beliebten Dirigenten. Auf eine Zugabe musste das eifrig applaudierende Publikum nicht lange warten: Elgar, „Nimrod“ aus den Enigma-Variationen. Berührend intensiv, ein beeindruckender Abschluss.
(They had an ideal companion in guest conductor Christopher Ward (1st Kapellmeister at the State Theater years ago). Ward, who is now GMD in Aachen, embedded them sensitively in the orchestral sound, which he designed with tonal diversity, making the music shine, sparkle and shimmer, but also rush and roar... Ward led the attentive orchestra through the varied score with informative, elegant and never pretentious conducting, achieving the highest level of precision and tonality. Many beautifully designed solos from woodwinds and strings provided contrasting and atmospherically intense moments. It's not often that you see the orchestra so focused and yet so musical, which is probably thanks to the competent and visibly popular conductor. The eagerly applauding audience didn't have to wait long for an encore: Elgar, “Nimrod” from the Enigma Variations. Touchingly intense, an impressive conclusion.)
29.11.2022
Südkurier.de
ITALIENISCHER FRÜHLING INS KONZIL
Michael Auer
Es ist eine Freude, wenn so klug und wissend musiziert wird… Christopher Ward lässt mit ihr in dunkler Jahreszeit die Sonne aufgehen.
(It's a joy when music is played so cleverly and knowingly... Christopher Ward lets the sun rise with it in the dark season.)
16.12.21
Der Opernfreund
AUF DEM WEG ZUR SELBSTBESTIMMUNG - CARMEN IN AACHEN
Jochen Roth
Tolle Sänger und ein engagiertes Orchester sorgen für einen nahezu perfekten Abend… Ein wahres Feuerwerk entfacht GMD Christopher Ward im Graben. Mit flotten Tempi haucht er Bizets Partitur von den ersten Takten der bespielten Ouvertüre an Leben ein, findet aber zum Beispiel in der Kartenarie genügend Ruhe, um den gefühlvollem Gesang auf der Bühne Raum zu geben und sich Emotionen entfalten zu lassen.
(Great singers and a committed orchestra make for an almost perfect evening... GMD Christopher Ward ignites real fireworks in the pit. With brisk tempi, he breathes life into Bizet's score from the first bars of the well-known overture, but finds enough calm in the card aria, for example, to give the soulful singing space on stage and to let emotions unfold.)
3.03.2019
Los Angeles Times
OPERAS IN BERLIN UND HAMBURG GO BABYLONIAN
Mark Swed
Daniel Barenboim, who is the music director of the Staatsoper and the vision behind the production, had to drop out during the final rehearsals for eye surgery. Christopher Ward, who had been the assistant to Kent Nagano at the “Babylon” premiere in Munich, triumphantly took over.
12.03.2019
Online Musik Magazin
Christoph Wurzel
VIEL LOS IM ALTEN BABYLON
Christopher Ward jongliert das musikalische Geschehen auf der Bühne und im Graben mit bewundernswerter Souveränität. Anstelle des erkrankten Daniel Barenboim hat er die Leitung dieser Produktion kurzfristig übernommen, wobei ihm die minutiöse Kenntnis der Partitur als Assistent Kent Naganos bei der Münchner Uraufführung zugute kommt. An den lautesten Stellen - und davon gibt es nicht wenige - zwar an die Schmerzgrenze kommend, kann Ward die Musik aber auch zart und leise schweben lassen und von Widmanns überreichem Instrumentenkasten etwa die Glasharmonika, Celesta oder das Akkordeon schön zur Geltung bringen. Darüber hinaus verzeichnet die Besetzungsliste des Orchesters neben dem üblichen, aber verstärkten Instrumentarium fünf Herren am Schlagwerk mit angeblich rund 40 verschiedenen Klangquellen. Die geben oftmals zwar nur einen Ton von sich, tragen aber zur eindrücklichen Farbigkeit der Musik wirkungsvoll bei.
(Christopher Ward juggles the musical action on stage and in the pit with admirable aplomb. He took over the direction of this production at short notice in place of the ill-disposed Daniel Barenboim, and his meticulous knowledge of the score as Kent Nagano's assistant at the Munich premiere stood him in good stead. In the loudest passages - and there are quite a few - although it is almost painful, Ward is also able to let the music float gently and quietly, making the most of Widmann's extensive range of instruments, such as the glass harmonica, celesta and accordion. In addition to the usual but enlarged set of instruments, the orchestra's cast list includes five men on percussion supposedly with around 40 different sound sources. Although they often only produce single notes, they make an effective contribution to the impressive colourfulness of the music.)
10.12.2018
onlinemerker.com
THEATER AACHEN - ROMÉO ET JULIETTE
Christoph Zimmermann
Enormen Eindruck macht der neue Aachener GMD Christopher Ward… Er läßt das Sinfonieorchester Aachen über sich hinauswachsen. Elegische Lyrik, kapriziöse Leichtigkeit und dramatische Energien bündeln sich zu einem bestrickenden Klangpanorama. Das Aachener Premierenpublikum, welches bereits zwischendurch enthusiastisch reagierte, war am Schluß schier aus dem Häuschen.
(The new Aachen GMD Christopher Ward makes an enormous impression. He allows the Aachen Symphony Orchestra to surpass itself. Elegiac lyricism, capricious lightness and dramatic energies combine to form an enchanting soundscape. The Aachen premiere audience, which already reacted enthusiastically between acts, was over the moon at the end.)
09.09.2018
deropernfreund.de
THEATER AACHEN - LA FORZA DEL DESTINO
Jochen Rüth
Die musikalische Seite des Abends ist phänomenal... Das Publikum im ausverkauften Haus ist mehr als zufrieden, applaudiert frenetisch, beklascht und bejubelt natürlich vor allem seinen neuen GMD - und das zu Recht. Ein überzeugender Einstand mit einem fulminanten, spannenden Verdi ist gelungen.
(The musical side of the evening is phenomenal... The audience in the sold-out house is more than satisfied, applauds frenetically, and cheers above all, of course, for their new GMD - and rightly so. A convincing and successful debut with a brilliant, exciting Verdi.)
19.04.2018
Das Opernmagazin
STAATSOPER HAMBURG: WIEDERAUFNAHME VON GOUNOD’S OPER „FAUST“
Birgit Kleinfeld
Gestern war es der designierte Generalmusikdirektor des Aachener Theaters Christopher Ward, der der Musik neues Leben einhauchte. Er dirigiert das, im wahrsten Sinne des Worts harmonisch schön klingende Philharmonisches Staatsorchester Hamburg mit Verve, Feingefühl und einem Körpereinsatz, der vermuten lässt, dass er, das was der Komponist uns mitteilen möchte, wahrhaftig mit(er)fühlt und darum so gut zu Musikern und Publikum transportieren kann.
(Yesterday it was the designated general music director of Theater Aachen, Christopher Ward, who breathed new life into the music. He conducts the Hamburg Philharmonic State Orchestra, which sounds harmoniously beautiful in the truest sense of the word, with verve, sensitivity and a physical effort that suggests that he really empathizes with what the composer wants to convey to us, and can therefore transport musicians and audiences alike.)
21.01.2018
operawire.com
PRAGUE NATIONAL THEATRE - BILLY BUDD
Jonathan Sutherland
Laurels of the evening went to young British conductor Christopher Ward and the State Opera Orchestra. This is a maestro who knows how to breathe with the singers and his conducting of Britten’s immensely difficult, kaleidoscopic, sea-sonorous score was translucent and trenchant. There was ebullience, poetry and rhythmic insistency in Ward’s inspired reading... The graduations between atmospheric pianissimi and hefty fortissimi (especially evident in the major/minor triad shifts in the “interrogation scene”) revealed no small degree of virtuosity by the Czech musicians... Britten was in excellent hands on the podium. Ward is a conductor to watch.
23.04.2017
SR2.de
SIMON BOCCANEGRA ODER VERDI GOES GENUA
Johannes Kloth
Musikalisch ist dieser Abend der reine Genuss. Ein großartig aufgelegtes Staatsorchester unter Christopher Ward lotet die Helldunkelkontraste dieser wunderbar mollgefärbten Musik aus. Betörend die Holzbläser, zart die Streicher... Ein großartiger Opernabend.
(Musically this evening is pure pleasure. A brilliantly disposed State Orchestra under Christopher Ward highlights the contrasts between light and dark of this wonderfully minor-coloured music. The woodwinds are beguiling, the strings tender... A great evening of opera.)
21.11.2016
Saarbrücker Zeitung
VOLL INS SCHWARZE: DER GROßARTIGE “FREISCHÜTZ” AM SAARBRÜCKER THEATER
Oliver Schwambach
Was Dirigent Christopher Ward da mit dem Staatsorchester erschaffen hat ist umwerfend. Aus dem Orchesterabgrund tönt es schon in der Ouvertüre (und später in der „Wolfsschlucht“) so dunkel mystisch, dass man schon Richard Wagner mithört. Feinste dynamische Schattierungen, voll ausgekostete Synkopenspannung, kraftvolle Hörner, nobel sich auffächernde Streicher – es fehlt nichts. Wo die Bühne üblicher Bilderfülle entsagt, malt Ward in umso betörenderen Farben.
(What the conductor Christopher Ward achieved with the State Orchestra was staggering. It even sounded so darkly mystical from the orchestral pit in the overture (and later in the “Wolfschlucht”) that one already sensed Richard Wagner. The subtlest of dynamic nuances, fully savoured syncopated tension, powerful horns, noble expansive strings - nothing was missing. Where the stage lacked its accustomed wealth of images, Ward painted all the more bewitching colours.)
19.01.2016
die-deutsche-buehne.de
RAMEAU’S “PLATÉE” - ALLE LUST WILL TANZEN
Frank Pommer
Es ist absolut bewundernswert, wie sich hier ein deutsches Staatsorchester auf modernen Instrumenten auf das Abenteuer Barock einlässt. Unter der Leitung von Christopher Ward agieren die Musiker des Saarländischen Staatsorchesters absolut stilsicher, selbstredend vibratofrei und in den zahlreichen rein orchestralen Zwischenspielen mit mitreißendem Engagement.
(It is absolutely amazing here how a German State Orchestra playing on modern instruments lends itself to this baroque adventure. Under the direction of Christopher Ward, the musicians of the Saarland State Orchestra, it goes without saying senza vibrato, play absolutely stylistically and in the numerous purely orchestral interludes with exciting engagement.)
18.01.2016
Braunschweiger Zeitung
GANZ TIEF GESCHÜRFT
Andreas Berger
Aufrüttelnd, rührend, herzzerreißend. Was der junge Dirigent Christopher Ward am Sonntagmorgen aus Beethovens 4. und Mahlers 1. Sinfonie herausholte, ließ wohl keinen kalt. Zu allererst die Musiker des Staatsorchesters nicht, die besonders Wards tiefschürfender Mahler-Interpretation in ihrem beständigen Wechsel von Schönklang, Lyrik und Rabiatheit hochkonzentriert folgten. Und auch nicht das Publikum, das Dirigent und Musiker, aber eben besonders auch den Dirigenten für diese zwei Stunden Musikdrama ohne Worte feierte.
(Startling, touching, heartbreaking. What the young conductor Christopher Ward on Sunday morning brought out from Beethoven's 4th and Mahler's 1st Symphony left no-one unmoved. Not least the musicians of the State Orchestra, who followed with high concentration Ward’s profound Mahler interpretation in its constant changes between beautiful sound, poetry and ruthlessness. But also the audience celebrated the conductor and musicians, and in particular the conductor, for these two hours of music drama without words.)
20.07.2015
Saarbrücker Zeitung
DIE OPER “BLUTHAUS” - BITTERE FRÜCHTE DER VERGANGENHEIT
Johannes Kloth
Großer Respekt gebührt auch dem Staatsorchester, das Klangflächen erzeugt jenseits unsers temperierten Systems, als hätte es nie etwas anderes getan. Dirigent Christopher Ward scheint Augen und Ohren bei Sängern, Schauspielern und Orchester zugleich zu haben, führt konzentriert durch eine Partitur, die einem steten Strom aus Mikrointervall- und Obertonschictungen, Orgeltönen, Clustern und Glissandi gleicht, die von schrillen Dissonanzen in tonale Passagen überwechselt... Die Zuschauer belohnen eine starke – und in Saarbrücken durchaus gewagte – Opernaufführung mit großem Applaus.
(Great respect is also due to the State Orchestra, which produced the soundscapes beyond our tempered system as if it had never done anything else. Conductor Christopher Ward had eyes and ears for singers, actors and orchestra alike, and led them concentrated through the score, which had a steady stream of microtonal intervals and overtones, organ tones, clusters and glissandi, modulating between shrill dissonance and tonal passages... The audience rewarded the (for Saarbrücken, quite daring) performance with strong applause.)
11.11.2013
SME
DORIAN GRAY - NAZVI SVOJU NEREST’
Michaela Mojzisova
Skvelého partnera našla skladateľka v mladom anglickom dirigentovi Christopherovi Wardovi, dielo predstavil zrozumiteľne, v technicky vypracovanom a dramaticky gradujúcom tvare.
(The composer found an outstanding partner in the young English conductor Christopher Ward, who presented the work clearly in a technically accomplished and dramatically intense form.)
12.06.2012
merkur-online.de
IM CUVILLIÉSTHEATER EREIGNET SICH MIT DER SCHEINBAR GRÖßTEN SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT KUNST ERSTEN RANGES
Beate Kayser
Opernstudio, Kinderchor und Bayerischem Staatsorchester unter Christoph Ward gelingt ein herzerwärmendes „Schlaues Füchslein“ von Leos Janácek... Auch in Jonathan Doves Kammerorchester-Fassung kommen Janáceks Naturzauber, die Wurzeln im mährischen Volkslied und seine an der Sprache orientierte Diktion heraus. Wer an unkonventioneller Regie interessiert ist, die genau auf die Musik reagiert, sollte die Produktion nicht verpassen.
(Under Christopher Ward, the Opera Studio, Children’s Chorus and Bavaria State Orchestra achieve a heart-warming “Cunning Little Vixen” by Leos Janácek... Janácek’s natural magic, his roots in Moravian folk song and the language-orientated diction come out in Jonathon Dove’s chamber orchestra version. Those interested in unconventional direction that responds precisely to the music should not miss this production.)
04.07.2011
Die Welt
EINE DICHTE, PACKENDE UND INTIME URAUFFÜHRUNG - SRNKAS “MAKE NO NOISE”
Klaus Kalchschmid
Das Ensemble Modern spielte mit höchster Konzentration und Farbigkeit unter Christopher Ward in zwei Boxen links und rechts der abstrakten Bühne, die nur von einem Waschbecken und zahlreichen, immer wieder zertrümmerten und mit schwarzem Pech geleimten Stühlen dominiert wird.
(Ensemble Modern - positioned in two boxes on the abstract stage, itself dominated only by a wash basin and numerous, tar covered chairs - played with the highest concentration and range of colour under Christopher Ward.)
29.06.2011
Deutschlandfunk
DIE URAUFFÜHRUNG VON MIROSLAV SRNKAS OPER “MAKE NO NOISE”
Von Christoph Schmitz
Zerrissen, zerhackt, schmerzverzerrt wie die Seelen und Körper der Protagonisten schreit das kammermusikalisch besetzte Orchester scharf und spitz geschliffene Lautkaskaden heraus. Auch das Ensemble Modern unter der musikalischen Leitung des Ersten Kapellmeisters der Bayrischen Staatsoper Christopher Ward bringen die filigrane Partitur mit Leichtigkeit zum Klingen.
(Torn-up, hacked, painfully distorted - like the souls and bodies of the protagonists - sound the chamber orchestra in sharply and pointedly polished cascades. Ensemble Modern, under the musical direction of Christopher Ward, first Kapellmeister of the Bavarian State Opera, realise the filigrane score with ease.)
30.03.2010
Süddeutsche Zeitung
INTELLIGENTER WITZ: ROSSINIS “LA CENERENTOLA” IN EINER FAMOSEN NEUINSZENIERUNG
Franz Kotteder
Was hier unter der Leitung von Christopher Ward entsteht, ist ein lebendiges, kraftvolles Musizieren: ausdrucksstark in allen Affekten, von größter Selbstverständlichkeit im Meistern der technischen Herausforderung.
(What arose under the direction of Christopher Ward was a lively, powerful music-making: expressive in every affect arising from a great natural mastery of its technical challenge.)
22.02.2010
Salzburger Nachrichten
EINDRUCKSVOLL: URAUFFÜHRUNG “DIE TRAGÖDIE DES TEUFELS” IN MÜNCHEN
Karl Harb
Peter Eötvös, der „Ton-Dichter“ dieses Werks, zieht in seiner siebenten Oper alle Register einer aufwendig-raffinierten Klang-Raum-Dramaturgie. Im Bühnenhintergrund agiert, von Christopher Ward glänzend und wachsam koordiniert, das „Symphonieorchester“ mit plastisch-suggestiven, zuweilen sphärisch wirkenden Klängen.
(Peter Eötvös, the “Sound-Poet” of the work, achieved in his seventh opera every register of an extravagantly refined sound-space-dramaturgy. Brilliantly and vigilantly coordinated by Christopher Ward, the symphony orchestra placed at the back of the stage produced plastically suggestive and occasionally even spherically affecting sounds.)